Sven Vollbrecht

Über

Sven Vollbrecht wurde in West-Berlin geboren. Er lebt und arbeitet in Berlin, Deutschland.

Seine Arbeit untersucht die Beziehungen zwischen Individuen, Gesellschaft und Konsumkultur und hinterfragt, wie zeitgenössische Systeme Wahrnehmung, Verhalten und persönliche Verantwortung prägen. Er versteht Kunst als einen offenen, sich ständig weiterentwickelnden Prozess, als fortlaufenden Dialog zwischen Werk, Künstler und Betrachter*in.

Nach mehreren Jahren als Fotograf und Regisseur in der kommerziellen Kunstproduktion verlagerte Vollbrecht im September 2022 seinen Fokus und widmete sich vollständig der freien Kunst. Dieser Schritt markierte den Beginn einer Praxis, die von Selbstreflexion und einem kontinuierlichen Hinterfragen von Authentizität geprägt ist.

Vollbrechts künstlerischer Prozess ist fließend und erfahrungsbasiert. Seine Arbeiten entwickeln sich aus emotionalen Zuständen, materialbezogener Erkundung und konzeptioneller Offenheit, statt festen Ergebnissen zu folgen. Jedes Werk versteht er nicht als abschließende Aussage, sondern als Moment innerhalb einer fortlaufenden Auseinandersetzung, die sowohl sein künstlerisches Denken als auch einen bestimmten Zeitpunkt widerspiegelt.

Im Zentrum seiner Praxis steht die kritische Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Systemen, insbesondere mit jenen, die Konsum und Vertrauen betreffen. Seine Kunst lädt zur kritischen Reflexion ein, ohne eindeutige Antworten vorzugeben.

Interaktivität ist ein zentrales Element in Vollbrechts Arbeit. Durch partizipative Installationen werden Betrachter*innen aktiv in das Werk einbezogen und dazu angeregt, Bedeutung durch persönliche Erfahrung zu formen, statt Kunst nur passiv zu betrachten.

Vollbrecht zeigte seine Arbeiten unter anderem bei der Berlin Art Week 2022, Schöneberger Art 2022, im Haus am Kleistpark 2023, sowie in der Notagallery 2024/25.